← Zurück zur StartseiteBiodynamisches Konzept: OEIL| Kap. 21

Das Ligamentum Liliequist

Konzeptübersicht

Das Ligamentum Liliequist, auch als Membran des Liliequist bekannt, ist eine essentielle anatomische Struktur, die sich vom dritten Ventrikel zum Keilbein erstreckt. Diese Verbindung spielt eine grundlegende Rolle bei der Interaktion zwischen dem Nervus oculomotorius und dem Basilaris-Stamm, was für die zerebrale Vaskularisation entscheidend ist. Durch die Schaffung einer Spannungsachse beeinflusst das Ligament das Ventrikelsystem, verbindet den dritten und vierten Ventrikel sowie die Seitenventrikel, was Auswirkungen auf den von der Hypophyse eingenommenen Raum hat.

Die durch das Ligamentum Liliequist erzeugte Spannungsdynamik ist auch mit posturalen Bewegungen verbunden, insbesondere um das Chiasma opticum, das den Drainage zwischen den Gehirnstrukturen und den umgebenden Mikrogefäßen erleichtert. Die Wechselwirkungen zwischen den Perizyten und den Nerven tragen zur Bildung der Blut-Hirn-Schrankenräume bei und stärken so die Verbindung zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem über die hypothalamisch-hypophysär-thyreoidal-adrenal-gonadale Achse. Schädelbewegungen, insbesondere die der Parietalen, sind ebenfalls entscheidend in dieser Dynamik, beeinflussen die Spannungen auf der Ebene der Zahnokklusion und der Gesichtsstrukturen und zeigen so die Bedeutung eines integrierten Ansatzes in der Osteopathie und biodynamischen Embryologie für die Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts.

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