← Zurück zur StartseiteBiodynamisches Konzept: OEIL| Kap. 7

Bildung der Augenplakode

Konzeptübersicht

Die Bildung der Augenplakode ist ein komplexer embryologischer Prozess, der mit der Interaktion zwischen dem Oberflächenektoblast und dem Neuralrohr beginnt. In diesem frühen Stadium sind der Neuroport und die Enzephalrinne noch nicht vollständig geschlossen, was das Auftreten der ersten optischen Anlagen ermöglicht. Dieses Phänomen ist hauptsächlich auf eine laterale Expansion zurückzuführen, die durch Mechanismen der zellulären Kommunikation wie autokrine, parakrine und justakrine Interaktionen erleichtert wird. Insbesondere spielt die Hemmung des Faktors Sonic Hedgehog (HH) an der Spitze der prächordalen Platte eine entscheidende Rolle in dieser Dynamik.

Die Bildung der primären Augenblase folgt diesem ersten Schritt, wobei zwei laterale Vesikel entstehen und eine Schwellung des Epiblastgewebes verursachen, wodurch die primitive Augenplakode entsteht. Dieser Prozess findet zwischen dem siebten und achten Tag der embryonalen Entwicklung statt. Die Umwandlung der Neuralplatte in eine Rinne und deren Verschluss zur Bildung des Neuralrohrs werden ebenfalls durch die Chorda dorsalis beeinflusst. Parallel dazu wird das Amnionwasser, das die Augenplakode umgibt, später zu Liquor cerebrospinalis (LCS). Schließlich ist das Vorhandensein einer Kolobomspalte, durch die die Arteria hyaloidea verläuft, wesentlich für die Entwicklung der Augenplakode und der damit verbundenen Strukturen.

Akademischer Studienplan

  • 01.Arten der Zellkommunikation
  • 02.Bildung der Augenblase
  • 03.Amnionwasser und LCS
  • 04.Kolobomspalte

Weitere Konzepte entdecken

Weitergehen

Möchten Sie diese Konzepte in der Klinik anwenden?

Marc Damoiseaux behandelt die praktische Anwendung dieses Gewebehörens in seinen Videomodulen. Die Gesamtheit der Bewegung oeil wird seziert.

Die Ausbildung entdecken