Die Entwicklung der Somiten im Bewegungsapparat ist ein komplexer Prozess, der mit der Bildung der Notochorda beginnt, gefolgt von der Etablierung des Ektoderms und des Mesoderms. Letzteres spielt als Zwischengewebe eine entscheidende Rolle bei der Strukturierung der verschiedenen Körperteile. Die Seitenplatten des Mesoderms, zu denen das Peritoneum, die Somatopleura und die Splanchnopleura gehören, sind wesentlich für die Entwicklung des Nieren-, Nebennieren- und Genitalsystems. Die Induktion dieser Strukturen wird durch epiblastische, chordale und Neuralrohr-Ebenen beeinflusst, was zu einer Reorganisation führt, die die Dermatome, Myotome und Sklerotome hervorbringt.
Die Segmentierung der Somiten, die sich durch das Auftreten kleiner Gewebekugeln manifestiert, wird eher durch das vaskuläre als durch das neuronale System orchestriert, wie oft beschrieben. Dieses Phänomen der Polarisation und Absorption ermöglicht das Längswachstum des Embryos, das durch Aspiration erleichtert wird. Die Wechselwirkungen zwischen den Geweben, insbesondere zwischen Knochen und Muskel, werden durch epigenetische und molekulare Faktoren wie Proteine und genetische Enzyme reguliert. So ist die Bildung der Somiten ein dynamisches Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Systemen, wobei jedes Gewebe auf unterschiedliche Weise ernährt wird, um die ordnungsgemäße Entwicklung des Bewegungsapparats zu gewährleisten.
Marc Damoiseaux behandelt die praktische Anwendung dieses Gewebehörens in seinen Videomodulen. Die Gesamtheit der Bewegung mesoderme wird seziert.
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