Der osteopathische Ansatz des Gesichts basiert auf einem ganzheitlichen Verständnis der embryologischen Entwicklung, das die Wechselwirkungen zwischen den Gesichtsstrukturen und ihrer Umgebung integriert. Das Gesicht, ein Spiegelbild der Neuralleiste, spielt eine entscheidende Rolle im komplexen Informationsnetzwerk, das den Körper durchzieht und die peripheren und viszeralen Bereiche verbindet. Die Mandibularbögen, die aus den Kiemenbögen stammen, richten die Kraftlinien auf die Schädelbasis aus, einen Integrationspunkt der Drüsen-, Kreislauf-, Lymph- und neurologischen Systeme. Diese Basis stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Neurokranium und dem Viszerokranium dar, wo Informationen integriert und neu organisiert werden.
Die Entwicklung des Gesichts ist auch eng mit der des Gehirns verbunden, insbesondere mit dem Prosencephalon, dessen Hypertrophie eine dynamische Bewegung erzeugt, die für die Bildung der Gesichtsstrukturen unerlässlich ist. Dieser Prozess, der mit einem zwischen Herz und Gehirn komprimierten Gesicht beginnt, öffnet sich allmählich im Raum und integriert Elemente wie die optische Plakode und die nasale Plakode. Die Migration der Neuralleiste und die Bildung des Mesektoderms sind Schlüsselphasen, die zur Gesichtsmorphogenese beitragen und wesentliche Strukturen wie Haut, Muskeln und Knochen umfassen. Diese Integration ist grundlegend, um die Komplexität des Gesichts und seine Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit zu verstehen.
Marc Damoiseaux behandelt die praktische Anwendung dieses Gewebehörens in seinen Videomodulen. Die Gesamtheit der Bewegung endoderme wird seziert.
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