Die biodynamische Embryologie basiert auf grundlegenden Prinzipien, die das Vertrauen in die jedem Individuum innewohnenden Kräfte betonen, anstatt auf direkte Interventionen. Dieses therapeutische Modell schätzt die primäre Atmung, die als "Atem des Lebens" betrachtet wird, und die Notwendigkeit, einen Zustand der Neutralität sowohl für den Praktiker als auch für den Patienten zu erreichen. Das Zusammentreffen dieser beiden neutralen Zustände ist entscheidend, um das Auftreten therapeutischer Kräfte zu ermöglichen und so die Regeneration und Restrukturierung des Körpers zu erleichtern.
Ein wesentlicher Aspekt dieses Ansatzes ist der "Meeting Point", ein Raum der Verbindung zwischen Therapeut und Patient, wo Präsenz und Aufmerksamkeit von größter Bedeutung sind. Dieser Treffpunkt ist unerlässlich, damit sich natürliche Korrekturen im Einklang mit den Naturgesetzen manifestieren können. Durch die Integration von Konzepten wie der longitudinalen Fluktuation und dem Wu Wei (oder "Nicht-Handeln") bietet die biodynamische Embryologie eine Methode, die das Zuhören und Beobachten bevorzugt und es den Heilkräften ermöglicht, sich voll zu entfalten. Dieser ganzheitliche Ansatz lädt dazu ein, das Selbstregulationspotenzial des Körpers wiederzuentdecken, indem ein Zustand der Gesundheit gefördert wird, anstatt sich auf die Krankheit zu konzentrieren.
Marc Damoiseaux behandelt die praktische Anwendung dieses Gewebehörens in seinen Videomodulen. Die Gesamtheit der Bewegung mesoderme wird seziert.
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